Wie Trauer, Beileid und Mitgefühl in Worten ausdrücken?

Trauerlyrik 3: Trauertexte für Trauerschreiben

Mit hartem Dröhnen ist das
schwere Tor der Erde
hinter dir ins Schloss gefallen.

Ich lege lauschend an den
Spalt mein Ohr und höre
drüben deine Schritte hallen.

Der Klang stählt mir das Herz
so hart es litt und schlägt
den Lärm des Tages nieder.

Du drüben und ich hier,
wir halten Schritt und treffen uns
am gleichen Ziele wieder.

Grabinschrift in Uffhofen/Rheinhessen

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Das Leben ist nur der Weg, auf dem wir wandeln.
Das Ziel liegt darin, die Erinnerung in den Herzen derer
die wir liebten weiterleben zu lassen.
Das macht uns unsterblich.

Barbara Ohm

Warum ist es geschehen,
hat keiner das Leid gesehen?
Wo war die Hilfe,
die er so sehr gebraucht?

Für ihn wird jetzt
alles besser werden.
Er wird das Glück finden,
das ihm nicht
gewährt wurde auf Erden.

Es ist ein grosser Trost
zu wissen,
das er erlöst
von aller Qual und Pein.
Wir wünschen ihm
nur noch Sonnenschein

Ursula Westermann

In dem Moment, in dem man erkennt,
dass den Menschen, den man liebt,
die Kraft zu leben verlässt,
...wird alles still.

Niemals mehr kannst du ihn um Rat fragen,
nie mehr mit ihm lachen.
Hier fehlt ein Mensch für immer.
Und du begreifst, dass du das Liebste verloren hast.

Iris Gumpert

Dein Leben ist dahin geschieden,
durch des Todes starker Hand.
Wir werden ewig daran denken,
was gemeinsam uns verband.
In tiefer Trauer steh'n wir hier,
voll Tränen vor dein Grab
und tief im Innern denken wir,
schön war's das es Dich gab.

Du bist nicht mehr da mein liebes Kind,
Du fliegst jetzt mit dem Wind.
Deine Schmerzen sind vorbei,
kannst wieder fröhlich sein und frei.
Dein Lachen und Deine Fröhlichkeit vermisse ich,
da ich Dich doch so geliebt.
Nun leb ich weiter, mit dem Gedenken an Dich,
dass Du immer, was auch kam,
geschaut hast in die Zukunft ,
nie verloren hast den Lebensmut.
Dies will ich behalten und tun in meinem Leben jetzt noch auf Erden.
Ich danke Dir, dass Du gezeigt soviel Menschlichkeit.

Monika Bauer

Der Schmerz vergeht und lass Dir sagen,
halte das was Du einmal geliebt im Herzen,
erfreue Dich an der Erinnerung,
des Menschen; den Du sehr geliebt.
Denn wer im Leben hat Liebe gegeben,
den werden die Menschen auf Erden nie vergessen.
Drum wünschte ich mir von ganzem Herzen,
dass die Menschen wieder gläubig,
denn der Glaube ist eine Hilfe um zu vergessen allen Schmerz,
wenn man verliert sein Liebstes.
Den Glauben kann man nicht riechen, hören, tasten,
man kann Ihn nur in sein Herz rein lassen.
Wer dieses lässt geschehen, wird erleben,
was Gott kann bewirken,
wenn man Ihn lässt wirken.

Monika Bauer

Sei getrost

Noch sind die kühlen Mauern
nicht die zugeteilten Meinen.
In deren Fugen aber kauern,
die eigenen Seelen, die beweinen,

was einst das Liebste hier auf Erden,
und unser aller Leben war,
doch milde Hoffnung ist im Werden,
dass still sie trauern, immerdar.

Denn mit der Gräser Wuchs entsteht,
ein Umhüllen ferner Zeit,
dass alles Leid in uns vergeht,
und Hoffnung bleibt, in Ewigkeit.

Edith Maria Bürger