Wie Trauer, Beileid und Mitgefühl in Worten ausdrücken?

Zitate 9: Trauertext für eine Zeitungsannonce

Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Franz von Assisi

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Wo wird einst des Wandermüden letzte Ruhstätte sein?
Unter Palmen in dem Süden,
Unter Linden an dem Rhein?
Immerhin. Mich wird umgeben Gotteshimmel.
Dort wie hie und als Totenlampen
schweben nachts die Sterne über mir.

Heinrich Heine

Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

Franz Grillparzer (1791-1872)

Was wir bergen in den Särgen
das ist nur der Erde Kleid
was wir lieben ist geblieben
bleibt uns auch in Ewigkeit.

Ernst Schulze

Der weiße, stolze Schwan

Der weiße, stolze Schwan hat wunderbar gesungen,
und weinend bin ich an mein Lebensend gedrungen,
Welch streng und hartes Schicksal,
ist ungetröstet sterben.
Um mich der Tod will werben,
im Tod werd ich gefangen,
von aller Freud erfüllt, beseligt vom Verlangen.
Wenn in dem Sterben ich nicht andern Schmerz müßt tragen,
ich stürb wohl tausendmal in meinen Lebenstagen.

Jacques Arcadelt (1505-1568): Il bianco e dolce cigno.
Übersetzung: Bernhard Maria Janzen

Der weiße Schwan

Der weiße Schwan, der lebend niemals sang,
doch kam der Tod und aus der Kehl' es drang;
er stützt seine Brust auf das Schilfufer
sang er zuerst, zuletzt, und sang nie mehr:
Ade, all Freud', O Tod, ein Kuß von Dir,
Welch großes Genie stribt itzto mit mir...

Orlando Gibbons (1583-1625): The silver swan.
Übersetzung: Bernhard Maria Janzen

Hoffnung
ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel