Wie Trauer, Beileid und Mitgefühl in Worten ausdrücken?

Trauerlyrik 8: Sprüche und Gedichte für eine Trauerkarte oder eine Zeitungsannonce

Der Ruf dem er folgt,
war die himmlische Gnade aus dem Portal,
durch das er als Engel schreiten
und Dich von dort aus fortan liebevoll begleiten wird.

Evelyn Schöhl

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Was man nicht verhindern kann, ist,
dass geliebte Menschen uns irgendwann verlassen.
Aber man kann verhindern, dass sie in Vergessenheit geraten,
irgendwann.

Sonja Abels

Egal wo ich bin, egal wo ich war,
ich sah dein Gesicht es war immer da.
Nun bist du gegangen, auf ewig fort,
- an einen schöneren, seeligen Ort.
Hörst mich da, wenn meine Seele nach dir weint,
wenn sie schmerzt und aus ganzer Kraft schreit?
Siehst du mein Herz wie es beginnt zu zerbrechen,
wie es dich vermisst und dein heiteres Lächeln?
Doch ich muss hier verbleiben,
und hoffe du wartest auf mich,
denn wir werden uns bald sehen,
- dies ist ein Versprechen an dich.

Lebenstanz

Durch Herbstsonne
goldgelb getünchtes Blatt
lass dich los,
lass dich fallen!

Gib dich hin
der Aufforderung
des Windes,
der dich führt
zum letzten Tanz
deines Lebens.

Sabine Balzer

Trauertränen
begiessen die Stätte
unter uns'ren Füssen
dort - wo gebettet -
das Leblose
inmitten
lebender Erde

Sabine Balzer

An mein geliebtes Kind Eva

Wo magst Du jetzt wohl sein, mein Kind?
Im Paradies? Im Himmel droben?
Bist Du gar dort, wo Englein sind?
Nachts bei den Sternen oben?

Kannst Du mich seh'n? Spürst Du den Schmerz?
Kannst meine Not Du spüren,
die ganz tief drinnen sitzt im Herz?
Kann Deine Seele mich berühren?

Wo war Dein Schutzengel, mein Kind?
Wo war er nur in dieser Nacht?
Ward er hinfortgeweht vom Wind?
Schlief er sogar, hielt' keine Wacht?

Die Worte fehlen mir, zu sagen
wie Du mir fehlst, wie groß die Pein.
So hoff' ich drauf: nach vielen Tagen
werd' ich für immer bei Dir sein.

Herbert Kobler

Dein junges Herz hat aufgehört zu schlagen.
So plötzlich und unfassbar früh.
Was wir fühlen, kann mit Worten niemand sagen.
Vergessen werden wirst Du nie.

Jürgen Schulze

Abschied

Verzerrt durch Raum und Zeit
spüre ich ein Seufzen
und höre deine Stimme,
die den schwarzen Vogel ruft,
am Fenster zur Unendlichkeit.

Schon schwebt er sanft herein,
läßt sich bei dir nieder
und schaut dich wartend an.
Du nickst ihm dankbar zu
und fühlst dich nicht allein.

Dein Tod kommt ohne Schmerzen,
ich seh dich darauf warten
und deinen Blick zurück.
Der Zeitpunkt paßt,
du gehst mit leichtem Herzen.

Ich hebe noch zum Gruß die Hand,
hör dein erlöstes Lachen.
Du fliegst an mir vorbei
und folgst jetzt deiner Lebensspur
in ein anderes Land.

Christine Meyer